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Syrien: Nicht genug Geld für Flüchtlinge

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Syrien: Nicht genug Geld für Flüchtlinge

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In Syrien haben Aufständische offenbar den Ort Maalula bei Damaskus eingenommen. Das zeigen Bilder im Internet laut den mitgelieferten Angaben. Maalula ist christlich geprägt und bekannt wegen seiner Kirchen und Klöster; dazu noch, weil manche hier eine Art der Uraltsprache Aramäisch sprechen. Die Aufständischen haben die Stadt nach eigenen Angaben wieder verlassen, um keine Vergeltungsangriffe herauszufordern.

Sorge macht in und um Syrien weiter die Lage der Flüchtlinge. Valerie Amos, bei der UNO verantwortlich für Nothilfe, bemüht sich in Damaskus um leichteren Zugang für Helfer und Hilfsgüter. Zwei Millionen Menschen sind laut UNO vor den Kämpfen in Nachbarländer geflohen. Geschätzt doppelt so viele sind innerhalb des Landes auf der Flucht.

Die meisten Flüchtlinge, rund ein Drittel, hat von den Nachbarländern Libanon aufgenommen. Die UNO warnt aber, dass sie ihre Hilfe dort ab Oktober einschränken müsse, weil ein Hilfsaufruf zuwenig Geld erbracht habe. Die Nachbarländer Syriens haben jetzt um mehr internationale Unterstützung gebeten.

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