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Diana-Film in London ein Flop!

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Diana-Film in London ein Flop!

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Auf dem roten Teppich, im Zentrum der Aufmerksamkeit und dennoch ganz allein. So ähnlich muss sich Hauptdarstellerin Naomi Watts gefühlt haben nach der Weltpremiere von “Diana” in London.
Der erste Kinofilm über die Königin der Herzen, gemacht vom deutschen Regisseur Oliver Hirschbiegel, kommt bei den Briten gar nicht gut an. Die Kritiken reichten von “Seifenoper” bis “peinlich, grauenhaft und aufdringlich”. Naomi Watts wusste, worauf sie sich einließ, als sie die riskante Rolle annahm.

“Für gewöhnlich erarbeitet man sich eine Rolle von innen nach auch außen, bis zum Erscheinungsbild, die Art, sich zu bewegen und zu sprechen”, so Naomi Watts. “In diesem Fall es genau anders herum. Es begann mit dem Aussehen und der Stimme, zwei ganz wichtigen Aspekten, dann erst kam das Innenleben.”

IIm Mittelpunkt des Films steht die Beziehung von Diana zum pakistanischen Herzchirurgen Hasnat Khan, gespielt von “Lost”-Star Naveen Andrews. “Das Außergewöhnliche an Hasnat Khan war, der sie wie eine ganz normale Frau behandelte, nicht wie eine weltweit bekannte Ikone”, sagt Andrews.

Oliver Hirschbiegel ging es nach eigenen Angaben vor allem darum, eine Liebesgeschichte zu erzählen. Die ablehnenden Reaktionen erklärt er sich damit, dass Lady Di in ihrer Heimat nach wie vor sehr verehrt wird. “Liebesgeschichten gibt es nicht so viele, offenbar kein angesagtes Genre derzeit. Dabei wollen die Leute so etwas. Lassen wir das Publikum entscheiden.”

Der Flop in London zeigt, auch 16 Jahre nach dem tragischen Unfalltod in Paris ist der Mythos Diana noch intakt.

In die deutschsprachigen Kinos kommt der Film Anfang Januar.