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EU hilft Bulgarien bei erneuerbaren Energien


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EU hilft Bulgarien bei erneuerbaren Energien

Wir sind in Plowdiw in Bulgarien. Das Thema erneuerbare Energien ist eine Frage des Umweltschutzes. Aber auch der Gesetzgebung, denn in den EU-Ländern müssen im Jahr 2020 20 Prozent der Energie erneuerbar sein. Und es ist eine Frage des Geschäfts. Das haben einige Unternehmer hier begriffen. Sie haben sich auf diesem Gebiet fortgebildete und entwickeln nun ihre Unternehmen auf dem Feld der erneuerbaren Energien weiter.

Aleksandar Schenkoff, 30 Jahre alt, Unternehmer. 2006 hat er sein erstes Unternehmen gegründet, das auf den Einbau von Solaranlagen spezialisiert ist. Vor zwei Jahren machte er eine Weiterbildung im Rahmen des EU-Programms “Intelligente Energie Europa”. Das Ziel: Zertifizierte Erweiterung der Kompetenzen.

Aleksandar Schenkoff, Projektmanager, Meteor Solar Systems: “Die Weiterbildung hat mich auf Ideen für die Entwicklung innovativer Produkte gebracht, die hier in Bulgarien hergestellt werden, zum Beispiel Kühlwagen, die mit Solarzellen ausgerüstet sind, oder auch dekorative Solarplatten.”

Aleksandar ist inzwischen gut im Geschäft. Er ist Berater für mehrere Unternehmen, eines davon hat gerade einen millionenschweren Vertrag mit einem der führenden europäischen Unternehmen für Kühltransporte abgeschlossen.

Aleksandar Schenkoff: “Alle diese Produkte haben uns international Chancen eröffnet, zum Beispiel in Frankreich, in Spanien, in Nordafrika und sogar in Peru.”

Um das Interesse an den Weiterbildungen und deren Wirkung hier in Bulgarien zu verstehen, treffen wir die Koordinatorin des Projekts.

Die Vocational High School of Electronics in Sofia ist auf erneuerbare Energien spezialisiert. Sie ist die erste ihrer Art. Hier hat Aleksandar 240 Weiterbildungsstunden erhalten, gratis und vor allem unerlässlich. Denn, so verlangt es eine Direktive der EU, seit 2009 darf in Bulgarien nur im Bereich erneuerbare Energien arbeiten, der ein entsprechendes Zertifikat erlangt hat.

Iglika Nedeltschewa von der Vocational High School of Electronics in Sofia: “Wir haben 77 Unternehmer hier ausgebildet. Insgesamt haben wir in den Bereichen Photovoltaik, Sonnenwärme, Biomasse und thermische Pumpen 163 Zertifikate vergeben.”

Das Projekt wurde in Deutschland gestartet, danach ging es nach Bulgarien, Polen, Griechenland, Slowenien und Italien. Die Initiative hat dem Bereich der erneuerbaren Energien in Europa deutlich Schwung verliehen.

Iglika Nedeltschewa: “Wir haben auch Arbeitslose ausgebildet und Lehrer, die jetzt Jugendlichen das Thema nahebringen.”

Aleksandar Schenkoff: “Der Schlüssel zum Erfolg im Bereich erneuerbare Energien sind erstens: neue Technologien, zweites: Flexibilität und drittens: passende Lösungen für meine Kunden.”

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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