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Putin: "Wir halten an unseren Poistionen fest, hören aber einander zu"

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Putin: "Wir halten an unseren Poistionen fest, hören aber einander zu"

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In seiner Abschlusserklärung fasste der gastgebende russische Staatspräsident Wladimir Putin die Gipfelergebnisse zusammen. Die Staats- und Regierungschefs seien sich einig, dass es mit der Weltwirtschaft bergauf gehe, es sei allerdings zu früh, von einem Ende der Krise zu reden.

“Unser Hauptziel ist, Wachstum anzuregen und neue Arbeitsplätze zu schaffen, indem wir zu Investitionen ermutigen, effektive Regulierung einführen und Vertrauen in die Märkte sicherstellen. Wir haben den “Petersburger Aktionsplan” verabschiedet, der für jedes Land detaillierte mittelfristige Ziele zur Reduzierung der Haushaltsdefizite und zur Verwirklichung von Strukturreformen festlegt”, erklärte Putin.

Am Rande des Gipfels kam es doch noch zu einem direkten Treffen zwischen Putin und US-Präsident Barack Obama. Zu einer Annäherung in der Syrienfrage kam es dabei jedoch nicht: “Es war auf jeden Fall ein sehr informatives und konstruktives Treffen in einer freundschaftlichen, oder sollte ich sagen freundlichen Atmosphäre. Jeder hielt an seinen Positionen fest, aber zumindest haben wir einen Dialog. Wir haben einander zugehört und verstehen die andere Seite, aber wir stimmen nicht überein. Aber wenigstens hören wir zu und versuchen die Dinge zu analysieren”, meinte Putin.

Putin betonte, dass nur wenige Staaten, die Haltung der USA teilten, wie Frankreich, Kanada Australien, die Türkei und Saudi-Arabien. Doch auch dort hätten die Regierungen nicht die Mehrheit der Bevölkerung für einen Militärschlag gegen Syrien hinter sich.