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Angst vor radioaktiven Fischen aus Japan

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Angst vor radioaktiven Fischen aus Japan

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Die südkoreanische Regierung verschärft das Importverbot für Fische aus Japan. Der Grund: Angst vor einer radioaktiven Verseuchung der Tiere und keine klaren Aussagen aus Tokio. Das Importverbot gilt für acht japanische Präfekturen – darunter die Präfektur Fukushima, in der das 2011 havarierte Atomkraftwerk liegt. Bisher war der Import von 50 bestimmten Fischerei-Produkten verboten gewesen.

Shin Jong-Don, ein Sprecher der südkoreanischen Regierung, erklärte, zweieinhalb Jahre nach dem Atomunfall in Fukushima laufe immer noch tonnenweise verseuchtes Wasser ins Meer, doch die japanische Informationspolitik sei unzureichend.

Der japanische Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga sagte in Tokio, die Befürchtungen der Koreaner seien unnötig. Was den Export von Nahrungsmitteln angehe, so gebe es strengste Kontrollen.

In Fukushima wird die Betreiberfirma Tepco der Lage nicht Herr. Die Strahlung stieg auf einen neuen Höchstwert von 2200 Millisievert pro Stunde. Die Tanks mit dem kontaminierten Wasser lecken weiter.