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USA: Mehr Arbeit, aber nicht genug

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USA: Mehr Arbeit, aber nicht genug

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Gemischte Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt.

Die amerikanische Wirtschaft hat im August etwas weniger Stellen geschaffen als erwartet.

Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg um 169.000, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Ökonomen hatten mit bis zu 180.000 Stellen gerechnet.

Dazu kommt: Im Juni und Juli zusammen enstanden rund 74.000 weniger neue Jobs als zunächst ermittelt.

Gleichzeitig sank die Arbeitslosenquote im August von 7,4 auf 7,3 Prozent. Dies ist der niedrigste Wert seit Ende 2008. Die Quote liegt damit aber noch deutlich über dem Schnitt der vergangenen 60 Jahre von sechs Prozent.

Der US-Arbeitsmarkt ist entscheidend für die Politik der US-Notenbank Fed. Sie verkündet am 18. September, wie es mit der Geldpolitik weitergeht. Sie pumpt derzeit jeden Monat 85 Milliarden Dollar in die Wirtschaft – über den Kauf von Immobilienpapieren und Staatsanleihen.

Experten erwarten, dass diese dritte Runde von Wertpapierkäufen seit Beginn der Krise vor sechs Jahren bis Mitte 2014 beendet wird.

Die Fed hatte ihre ultralockere Geldpolitik an Schwellenwerte gekoppelt: Demnach wird sie den Mini-Leitzins von null bis 0,25 Prozent solange nicht ändern, wie die Arbeitslosenquote über 6,5 Prozent liegt.

Mit Reuters