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Schrecken zu Ende: Italiener und Belgier kommen aus syrischer Geiselhaft frei

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Schrecken zu Ende: Italiener und Belgier kommen aus syrischer Geiselhaft frei

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Ein italienischer Journalist und ein belgischer Lehrer, die mehrere Monate in Syrien in Geiselhaft waren, sind wieder frei. In der Nacht kamen sie auf einem Militärflughafen bei Rom an, wo sie von Italiens Außenministerin Emma Bonino empfangen wurden. Die Regierungen von Italien und Belgien zeigten sich erleichtert über die Freilassung.

Der 62 Jahre alte Reporter Domenico Quirico, der für die Tageszeitung La Stampa arbeitet, erreichte Syrien am 6. April, drei Tage später wurde er entführt, offenbar gemeinsam mit dem Belgier Pierre Piccinin da Prata.

Die beiden waren gerade auf dem Weg ins heftig umkämpfte Homs, als sie verschleppt wurden. Wer die Männer entführt hat, ist noch unklar. Ebenso unklar sind die genauen Umstände der Freilassung, weder Bonino noch Italiens Regierungschef Enrico Letta wollten sich bisher dazu äußern. Syrien gilt derzeit als einer der weltweit gefährlichsten Orte für Journalisten.