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Sorgenvoller Blick aufs Meer vor der Bergung der "Costa Concordia"

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Sorgenvoller Blick aufs Meer vor der Bergung der "Costa Concordia"

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Vor der toskanischen Insel Giglio laufen die Vorbereitungen zur Bergung der “Costa Concordia” auf Hochtouren. Am 16. September soll das Wrack des Kreuzfahrtschiffs aufgerichtet werden – wenn das Wetter mitspielt. Die “Costa Concordia” soll mithilfe von Gewichten um 65 Grad aufgerichtet werden – in einem einzigen Tag. Seit fast einem Monat wird das Wasser aus den Innenräumen des Schiffes herausgepumpt.

Eine echte Herausforderung ist das für Nicholas Sloane, den Chef der Bergungsmannschaft: “Wir werden alle Systeme am Vortag hochfahren. Bei Tagesanbruch machen wir den letzten Check und dann geht es los. Wir haben unzählige Absaugvorrichtungen, schwimmende Ölbarrieren und Fischernetze, die sämtliche Trümmer abfangen sollen.”

Für die Touristen ist das Wrack eine bizarre Attraktion. Die Fischer der Insel blicken mit Sorgen hinaus aufs Meer. Sie haben Angst vor einer Umweltkatastrophe, sollte das Wrack auseinanderbrechen.

18 Monate nach der Havarie ist fast so etwas wie Normalität eingekehrt. Für die Besucher von Giglio gehört das Wrack fast zum Bild der Insel dazu. Doch gewöhnen will sich niemand an diesen Anblick.