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Syrien lenkt ein: Chemiewaffen-Bestand wird offengelegt

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Syrien lenkt ein: Chemiewaffen-Bestand wird offengelegt

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Syrien beugt sich offenbar dem internationalen Druck. Das Land stimmt einer internationalen Chemiewaffenkontrolle zu. Das teilte Außenminister Walid al-Mualim mit. Er kündigte außerdem den Beitritt zur internationalen Chemiewaffenkonvention an. Man wolle so einen US-Militärschlag verhindern. “Wir sind bereit darüber zu informieren, wo sich Chemiewaffen befinden, die Produktion zu stoppen und die Anlagen Vertretern Russlands und anderer Staaten, sowie den Vereinten Nationen zu zeigen”, so al-Mualim. “Wir folgen dem russischen Vorschlag mit dem Ziel, uns von allen Chemiewaffen zu trennen.”

Russlands Präsident Wladimir Putin stellte derweil sowohl an Syrien, als auch an die USA Bedingungen. Er rief Syrien auf, die Forderungen des russischen Chemiewaffenplans zu erfüllen. Das sei ernst gemeint, betonte er. Weiter sagte Putin: “Das alles macht nur Sinn, wenn die USA auf einen Militärschlag verzichten. Denn es ist schwierig ein Land, Syrien oder ein anderes, dazu zu zwingen, einseitig abzurüsten, wenn gleichzeitig eine Militäraktion gegen das Land vorbereitet wird.

Syriens Präsident Baschar al-Assad hatte die USA zuvor noch einmal eindringlich vor den weitreichenden Folgen eines Angriffs auf sein Land gewarnt. “Sie sollten auf alles gefasst sein”, sagte er in einem Interview mit einem amerikanischen TV-Sender.