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Anschlagsserie im Irak geht weiter

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Anschlagsserie im Irak geht weiter

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Im Irak sind bei zwei Selbstmordanschlägen über 30 Menschen ums Leben gekommen. Ein Attentäter tötete sich am Mittwochabend mit einem Sprengstoffgürtel in einer schiitischen Moschee im Norden von Bagdad. Nach Angaben des staatlichen Fernsehens riss er 30 Menschen mit in den Tod. 48 Gläubige erlitten durch die Explosion in der Al-Tamimi-Moschee Verletzungen.

Am Donnerstag sprengte sich nordwestlich der Stadt Kirkuk ein weiterer Terrorist in die Luft. Auf dem Parkplatz eines Ausbildungszentrums der Armee in Kaiwan zündete der Attentäter seine Autobombe. Mit ihm starb ein Soldat. Laut Polizei wurden 16 Menschen verletzt.

Terroranschläge haben im Irak in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Der Juli war laut der Vereinten Nationen mit über 1000 Todesopfern der blutigste Monat der vergangenen fünf Jahre.