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IFA 2013: Ultra-HD und wasserdicht


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IFA 2013: Ultra-HD und wasserdicht

Und wieder schließt sich das Schaufenster in die große weite Welt der flachen Fernseher und intelligenten Haushaltsgeräte. Die 53. Internationale Funkausstellung IFA in Berlin brachte die von der Branche erhofften Impulse mit Bestellungen in Rekordhöhe von knapp vier Milliarden Euro. Rund 240 000 Menschen kamen in die Messehallen unterm Funkturm. 1493 Aussteller präsentierten diesmal ihre neuen Produkte.

Zu den Highlights in diesem Jahr gehörte die superschlaue Computeruhr Galaxy Gear vom Samsung, 73,8 Gramm schwer und mit einer Bildschirmdiagonale von 1,63 Zoll (4,1 cm). Sie zeigt zum Beispiel an, ob E-Mails oder neue Nachrichten eingegangen sind und erinnert an Termine. Der Nutzer kann mit der Uhr auch Anrufe tätigen oder annehmen. Die Uhr ist allerdings kein Handy-Ersatz, vielmehr eine Ergänzung und funktioniert nur in Kombination mit dem dazu gehörigen Smartphone.

Groß, flach, mit Ultra-HD-Auslösung und neuerdings auch gebogen. Das sind die Fernseher der nächsten Generation.
Das Bild wirkt noch schärfer und plastischer als bei Full-HD. 4K lautet das Zauberwort, nahezu 4000 waagerechte Pixel.
“4K bedeutet viermal so scharf, wie aktuell Full-HD”, erläutert Peter Booth von LG Electtonics. “Man erhält ein wunderschönes, kontrastreiches Bild mit echten Schwarz- und Weißtönen. Die Bildschirmkrümmung ist bei den riesigen I-Max Leinwänden abgeschaut, die Krümmung entspricht der der Augen. Es erlaubt ein besseres Eintauchen ins Bild.”

In der Welt der Smartphones kämpft Sony mit dem neuen Xperia Z1 um Marktanteile.
Das Gerät hat eine Auflösung von 20,7 Megapixeln und soll als vollwertiger Fotoapparat die Herzen der Kunden erobern. Dank Synchronisationsfunktion können Nutzer Bilder und Videos in Echtzeit vom Handy auf ihr Facebook-Profil übertragen. Ein Aluminium-Gehäuse macht den Apparat staub- und wasserfest. Das Smartphone soll noch in diesem Monat auf den Markt kommen.

Ebenfalls hart umkämpft ist der Markt der Tablet-Computer. Panasonic zum Beispiel warb auf der IFA in Berlin mit dem laut Eigenaussage ersten 20-Zoll-Tablet mit 4K-Auflösung. Toughpad heißt das Schmuckstück und ist bei einem Preis von gut 4500 Euro eindeutig nichts für Kinderhand.

Für professionelle Zeichner und Illustratoren gedacht ist das neue Cintiq Companion Hybrid Tablet von Wacom. Die spezielle Stifttechnik lässt kreativen Geistern freien Lauf. Natürliche Handbewegungen landen direkt auf dem Display.

“Auf der diesjährigen IFA ist das Hybrid-Konzept in aller Munde. Was ist darunter zu verstehen?”, fragt euronews-Reporter Claudio Rocco. Jens Kellermann von Wacom antwortet: “Hybrid bedeutet zunächst einmal: zwei in Einem. Ein Gerät ermöglicht zwei unterschiedliche Funktionen. In diesem Fall ist ein professioneller Einsatz möglich, wenn das Gerät mit Mac oder PC vernetzt ist. Sobald Sie es abkabeln, verwandelt es sich in ein Android-Tablet für unterwegs.”

Apropos wasserdicht: Um zu beweisen, was die neuen Smartphones so alles aushalten, gingen auf der IFA die Geräte im Testbecken baden.

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