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Syriens Opposition sagt "Nein" zu Chemiewaffen-Kompromiss

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Syriens Opposition sagt "Nein" zu Chemiewaffen-Kompromiss

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Die syrische Opposition lehnt den von Russland vorgeschlagenen Kompromiss in der
Chemiewaffen-Frage ab. Ein Sprecher der Rebellen erklärte, man weise die russische Initiative definitv zurück. Man fordere die internationale Gemeinschaft auf, sich nicht mit dem Abzug der Chemiewaffen zufriedenzugeben.

Die Rebellen fordern, dass die Haupttäter zur Rechenschaft gezogen werden sollen. Sie gehörten vor ein internationales Strafgericht gestellt. Sollte die internationale Gemeinschaft Präsident Assad für den Einsatz von Giftgas gegen sein eigenes Volk nicht bestrafen, würde dies von Staaten wie dem Iran und Nordkorea als “grünes Licht” für die Herstellung und Verbreitung von Massenvernichtungswaffen interpretiert, warnte die Nationale Syrische Allianz in Istanbul.

Die russische Initiative geht den Rebellen offenbar nicht weit genug. Der Vorsitzende des Militärrates der Freien Syrischen Armee, Salim Idriss, betonte, es reiche nicht aus, dass Assad seine Chemiewaffen unter internationale Kontrolle stellen
müsse.