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Kerry: "Chemiewaffen für immer zerstören"

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Kerry: "Chemiewaffen für immer zerstören"

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Die USA und Russland bemühen sich um eine gemeinsame Linie im Umgang mit Syrien. In Genf diskutierten die Außenminister John Kerry und Sergej Lavrov die von Russland vorgeschlagene Kontrolle des syrischen Chemiewaffenarsenals. Syrien will diese aber nur zulassen, wenn die USA ihre militärischen Drohungen einstellen. Die Regierung in Damaskus beantragte kurz vor Beginn der Gespräche in Genf ihren Beitritt zur internationalen Chemiewaffenkonvention. John Kerry sagte in Genf: “Unsere Herausforderung hier in Genf besteht darin, zu klären, ob wir Assads Chemiewaffen unter internationale Kontrolle bringen, sie aus Syrien rausholen und für immer zerstören können.” Während die diplomatischen Bemühungen um eine Lösung des Konfliktes andauern haben die USA einen möglichen Militärschlag ausgesetzt. Sergej Lavrov sieht jetzt Chancen für eine friedliche Lösung des Syrien-Konfliktes: “Die Entwicklung der Dinge verschafft uns die Gelegenheit von einer militärischen Konfrontation wegzukommen und Terrorbedrohung zu verringern, die sich in Syrien und der Region ausbreitet.” Das Tauziehen um eine gemeinsame Strategie geht weiter, doch zumindest zeichnet sich eine leichte Erwärmung der zuletzt frostigen Beziehungen zwischen Den USA und Russland ab.