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Kämpfe im Süden der Philippinen

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Kämpfe im Süden der Philippinen

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Im Süden der Philippinen haben sich Regierungstruppen und islamische Rebellen trotz eines kürzlich vereinbarten Waffenstillstands wieder heftige Gefechte geliefert. Seit Anfang der Woche sind mehr als 50 Menschen getötet worden. Die Aufständischen wollen die Unabhängigkeit des Südens und einen eigenen islamischen Staat.

Der philippinische Präsident Benigno Aquino III besuchte Menschen, die einem Sportzentrum Zuflucht gefunden haben. Er gab sich zuversichtlich: “Es wird noch zu Auseinandersetzungen kommen, aber die Moro-Rebellen haben mit ihren Machenschaften keinen Erfolg gehabt und ich versichere Ihnen, dass die Unruhen sich bald legen werden.”

Zehntausende Menschen sind auf der Flucht. In der Nähe des Hafens der Stadt Zamboanga ist ein provisorisches Zeltlager entstanden. Es herrscht Ausnahmezustand, Schulen und Geschäfte bleiben seit Tagen geschlossen. Die Regierung hat eine Ausgangssperre verhängt.

Die Armee der Philippinnen ist mit mehreren Einheiten vor Ort, kann im Straßenkampf aber nur langsam vorrücken.