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Peru: 40 Millionen Jahre altes Tierskelett gefunden

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Peru: 40 Millionen Jahre altes Tierskelett gefunden

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An der Ausgrabungsstätte in der peruanischen Ocucaje-Wüste ist ein 40 Millionen Jahre altes Tierskelett gefunden worden. Bisher hatten die Wissenschaftler 20 Millionen Jahre alte Walskelette gefunden, das nun entdeckte Skelett ist doppelt so alt und von großem Interesse für die Paläontologen.

Schon die bisherigen Grabungen hatten Faszinierendes zutage gefördert, wie zum Beispiel die Überreste eines 3,6 Millionen Jahre alten Zwergwals.

Rodolfo Salas vom Archäologischen Museum San Marcos in Lima sagt, die neuen Funde zeigen den paläontologischen Reichtum der Ocucaje-Wüste. Diese neuen Funde machten den Ausgrabungsort in Peru zu einem der wichtigsten in ganz Südamerika. Ocucaje konkurriert mit anderen Stätten in Peru, an denen etwa 100 Millionen Jahre alte Fischskelette gefunden wurden.

Beim jetzt freigelegten Skelett sei die Verbindung zum Vorgänger an Land noch genauer zu sehen, so die Wissenschaftler. Erst später hätten sich etwa Beine in richtige Flossen umgebildet, um sich dem Leben im Wasser besser anzupassen. Dort, wo heute Wüste ist, schwammen vor Millionen und Abermillionen von Jahren solche Lebewesen. Die Erklärung der Wissenschaftler, wie die Fischskelette nach Ocucaje gekommen sind, ist die folgende: Durch Vulkanausbrüche sei in dem Gebiet, das damals unter Wasser stand, alles Leben zerstört worden.

In der Ocucaje-Wüste wird seit vier Jahren gegraben. Die Forscher halten es für möglich, dass auch hier noch ältere Skelette auftauchen könnten.