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Syrische Rebellen lehnen russisch-amerikanischen Deal ab

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Syrische Rebellen lehnen russisch-amerikanischen Deal ab

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Der syrischen Opposition zufolge hat die Armee von Baschar al-Assad bereits damit angefangen, Chemiewaffen in den Libanon und in den Irak zu verlegen, um den geplanten UN-Inspektionen zu entgehen.

Der Generalstabschef der Freien Syrischen Armee (FSA), Salim Idriss, erklärte: “Wir erkennen die russische Initiative nicht an. Wir haben das Gefühl, dass die Russen und das syrische Regime Spielchen spielen, um Zeit für das kriminelle Regime in Damaskus zu gewinnnen. Wir werden den Inspektoren bei der Ausführung ihrer Mission in Syrien helfen, aber es wird keinen Waffenstillstand mit dem Regime geben.” Ein anderer Kommandeur der Rebellen sagte, Kerry und Lawrow könnten sich mit ihrem Plan zum Teufel scheren.

Frankreich hingegen begrüßte den Kompromiss. Der französische Außenminister Laurent Fabius meinte, die Zerstörung der syrischen Chemiewaffen sei ein wichtiger Schritt und forderte eine möglichst schnelle Umsetzung.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hofft, dass durch die Vereinbarung in Genf ein weiterer Giftgasangriff in Syrien verhindert werden kann. Ziel aller politischen Bemühungen sei es, das Leiden der syrischen Bevölkerung so schnell wie möglich zu beenden.