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Türkei: Protest als Ausdruck der Meinungsfreiheit


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Türkei: Protest als Ausdruck der Meinungsfreiheit

In der türkischen Hauptstadt Ankara ist es auch diese Nacht wieder zu Ausschreitungen gekommen. Dabei lieferten sich vereinzelte Demonstranten ein Katz-und-Maus-Spiel mit den Sicherheitskräften.
Es war die fünfte Nacht in Folge, dass in der Türkei demonstriert wurde, allerdings nur noch in kleinen Gruppen. Euronews-Korrespondent Bora Bayraktar sprach mit dem Istanbuler Politikberater Mesut Ülker über dessen Einschätzung der Proteste der vergangenen Tage.
Mesut Ülker: “Zunächst einmal müssen zwei Faktoren berücksichtigt werden. zum einen spiegelt sich darin die Beschaffenheit der Randgruppen wieder, die an diesen Straßenschlachten beteiligt sind.
Zum Anderen ist es das Bemühen, eine legitime Opposition aufzustellen – und das Streben nach Meinungsfreiheit, das recht unterschiedliche Meinungen zu äußern. Sozial gesehen ist dies in der Türkei ein neues Phänomen. Ich denke, die jüngsten Ereignisse vermitteln eine sehr wichtige Botschaft in Bezug auf die Ausgewogenheit der türkischen Demokratie, aus der Sicht beider Seiten.”

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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