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"12 Years a Slave" gewinnt Publikumspreis von Toronto

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"12 Years a Slave" gewinnt Publikumspreis von Toronto

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Das Sklavendrama “12 Years a Slave” hat das diesjährige Internationale Film Festival in Toronto gewonnen. Der Streifen mit Chiwetel Ejiofor in der Hauptrolle überzeugte nicht nur die Kritiker, sondern wurde auch vom Publikum zum Sieger des Festivals gewählt. Das nordamerikanische Publikum sei endlich bereit, sich der Vergangenheit zu stellen, analysiert der britische Regisseur Steve McQueen.
“Auf gewisse Weise ist das sogar verständlich. Das brauchte eine Weile. Die Tatsache, dass es einen schwarzen Präsidenten gibt, auch der tragische Fall des Trayvon Martin und zwei wichtige Gedenktage, die Abschaffung der Sklaverei und der Bürgerrechtsmarsch auf Washington, haben sicherlich dazu beigetragen, dass die Menschen ihrer jüngsten Vergangenheit ins Gesicht blicken.”

Das beklemmende Drama erzählt die wahre Geschichte des Schwarzen Solomon Northup, der entführt und versklavt wird und erst nach zwölf Jahren Demütigung und Folter wieder zu seiner Familie zurückkehrt.

Northup veröffentlichte 1853 seine Erfahrungen als Buch.

Der Film, in dem auch Michael Fassbender, Paul Giamatti und Brad Pitt mitspielen, gilt vielen schon jetzt als klarer Oscar-Favorit.

Deutschsprachiger Kinostart ist der 31. Oktober.