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Hunderte Lehrer gehen in Athen auf die Straße

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Hunderte Lehrer gehen in Athen auf die Straße

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Tag Eins einer neuen Streikwelle in Griechenland. Etwa Tausend Lehrer haben gegen den geplanten Stellenabbau im Bildungswesen demonstriert. Die Regierung will bis 2014 15.000 Beamte entlassen – eine Forderung der internationalen Geldgeber.

Als mehrere Schulhausmeister ein Ministerium blockierten, setzte die Polizei Tränengas ein.

Der Gewerkschaftsführer Grigoris Kalomiris meint, die Demonstranten hätten nur eine Forderung: Dass die Troika Griechenland verlasse. Regierung, EU und IWF seien verantwortlich für eine Politik, die die griechische Gesellschaft in die Armut treibe.

Von diesem Dienstag an wollen Krankenhausärzte die Arbeit niederlegen. Es sollen nur Notfälle behandelt werden.

Die Einschätzung des Euronews-Korrespondenten Giannis Stamatis:
“Eine Woche lang wird Griechenland von Streiks lahm gelegt werden. Staatsbedienstete wollen damit gegen Pläne der Regierung protestieren, den Beamtenapparat umzustrukturieren.
Doch die Regierung denkt nicht ans Einlenken. Bei den Arbeitsniederlegungen dieser Woche handelt es sich nur um den Beginn eines Machtkampfs zwischen dem Staat und seinen Angestellten, der wohl Monate anhalten wird.”