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Türkei: Wasserwerfer und brennende Barrikaden

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Türkei: Wasserwerfer und brennende Barrikaden

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In der Türkei ist Polizei erneut gegen regierungskritische Demonstranten vorgegangen, die heftigsten Proteste gegen die Regierung Erdogan gab es in Istanbul. Die Sicherheitskräfte versuchten mit Wasserwerfern und Plastikgeschossen, die Menge auseinanderzutreiben. Aktivisten setzten Straßenbarrikaden in Brand. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Zuvor hatte es eine friedliche Großdemonstration gegen den konservativen türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan gegeben. Die Lage eskalierte jedoch, als die Menschen zum Hauptsitz der Regierungspartei AKP ziehen wollten.

Die jüngste Welle der Gewalt dauert seit etwa einer Woche an. Auslöser war der Tod eines Demonstranten. Angehörige gaben an, die Polizei habe eine Tränengaspatrone auf den 22-Jährigen abgefeuert. Das Innenministerium sagte hingegen, der Mann sei von einem Dach gestürzt. Die Untersuchungen dauern an.

Zuletzt hatte es bereits im Mai eine Serie von Protesten gegen die türkische Regierung gegeben – für Erdogan die größte Herausforderung seiner Amtszeit.

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