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EU-Autobranche: Zu früh gefreut

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EU-Autobranche: Zu früh gefreut

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Nach einem kurzen Höhenflug im Juli sind im August in der Europäischen Union wieder weniger Autos zugelassen worden.

Insgesamt wurden im Juli in der EU rund 982 500 Fahrzeuge abgesetzt, im August waren es nur noch knapp 654.000, so der Branchenverband Acea.

Zu den Verlierern gehörte im August auch die Marke Volkswagen (-17,3 Prozent). Opel verlor weniger als der Markt (-3,4 Prozent), Mercedes (8,9 Prozent) und BMW ( 9,5 Prozent) verkauften in der EU sogar mehr Autos als im Vorjahr.

Im Juli waren in der Europäischen Union noch fünf Prozent mehr Neuwagen zugelassen worden als im Vorjahr, im August gingen die Neuzulassungen wieder um fünf Prozent zurück.

Der deutsche Markt (5,5 Prozent), Italien ( 6,6 Prozent), Frankreich (-10,5 Prozent) und Spanien (-18 Prozent) schrumpften. Deutlich zulegen konnten der britische Pkw-Markt (+11 Prozent) und die Autobranche in den Krisenländern Portugal (+13 Prozent) und Irland (+20 Prozent).

Für Branchenbeobachter bleibt Europa für die Autobranche mittelfristig eine Krisenregion, in der sich kaum noch profitables Wachstum erzielen lässt.

Für Dynamik sorgen derzeit vor allem die USA und China. In den USA wurden August 17 Prozent mehr Autos gekauft, in China stieg der Absatz um mehr als 16 Prozent berichtete der deutsche Automobilverband VDA.

Mit Reuters