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Internet im Iran kurzzeitig für alle offen

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Internet im Iran kurzzeitig für alle offen

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Die Freude im Iran währte nur kurz: Für wenige Stunden waren soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter nicht mehr blockiert und für jeden zugänglich – bis zu diesem Dienstag Morgen. Es habe sich um einen technischen Defekt gehandelt, so die amtliche Begründung.

Normalerweise gibt es einen Internetfilter. Die 20 Millionen Nutzer im Iran gelangen dann mit Hilfe einer ausländischen Software auf die Seiten. Das ist jedoch illegal, denn so kann nicht lokalisiert werden, wer das Internet nutzt.

Generell ist es im Iran jedoch erlaubt, Mitglied bei sozialen Netzwerken zu sein. Seit kurzem haben auch Präsident Hassan Ruhani oder der religiöse Führer Ali Chamenei Facebook für sich entdeckt.

Wie es zur kurzen Panne im Netz kommen konnte, ist unklar. Die iranische Kommunikationsbehörde will nun nachprüfen, ob Internetanbieter möglicherweise absichtlich den Zugang gelockert haben.