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Verätzter Ballettchef zurück am Bolschoi-Theater

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Verätzter Ballettchef zurück am Bolschoi-Theater

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Pünktlich zum Auftakt der Ballettsaison ist Sergej Filin zurück in Moskau. Der künstlerische Direktor des Bolschoi-Theaters hatte bei einem Säureanschlag im Januar schwere Augenverletzungen erlitten.

In den vergangenen sechs Monaten ließ sich der 42-Jährige in einer Spezialklinik in Aachen behandeln. In zahlreichen Operationen haben die Ärzte Filins Sehkraft auf dem linken Auge zu 80 Prozent wiederhergestellt. Mit dem rechten Auge kann er Umrisse erkennen und fühlt sich damit in der Lage, fortan wieder als Ballettchef des weltberühmten Hauses zu wirken. Dennoch muss sich Filin weiteren Behandlungen unterziehen.

Er war am 17. Januar dieses Jahres vor seiner Moskauer Wohnung attackiert worden. Drei Tatverdächtige wurden gefasst. Unter ihnen ist auch der 29-jährige Pavel Dimitrichenko. Der Tänzer gilt russischen Medien zufolge als Drahtzieher des Attentats. Er habe sich an Filin rächen wollen, weil dieser seiner Freundin eine Hauptrolle verweigert habe.