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Wie Bill Gates seine Kinder "arm" rechnet

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Wie Bill Gates seine Kinder "arm" rechnet

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Fünf Jahre Krise – wie geht es den Reichen? Und den Superreichen? Blendend, so die US-Zeitschrift "Forbes". Von den 400 reichsten Amerikanern hätten nur 30 heute weniger Vermögen als vor einem Jahr, ganze 15 seien ausgeschieden, wegen Schrumpfen ihres Vermögens.

Viele Superreiche profitierten von der Performance der Börsen, angeheizt durch die Geldflut der Notenbanken. Außerdem hat sich der US-Immobilienmarkt seit der Krise erholt.

Der größte Gewinner des Jahres 2013 heißt Mark Zuckerberg – der Facebook-Chef konnte sein Vermögen auf 14 Milliarden Euro verdoppeln.

Der größte Gewinner überhaupt ist Microsoft -Gründer Bill Gates mit geschätzten 54 Milliarden Euro – er deklassiert den Youngster Zuckerberg auf Rang 20 – aber er ist auch erst 29 Jahre alt.

Reich werden wie Rockefeller – das ist für die beiden kein Ziel. David Rockefeller (98) der älteste auf der Liste, kommt “nur” auf 2 Milliarden Euro.

Zwei Billionen Dollar (1,5 Billionen Euro) – soviel besitzen laut “Forbes” die 400 reichsten Amerikaner zusammen. Vor zehn Jahren war es erst halb so viel. Im Vergleich zu 2012 machten sie ein Plus von 300 Milliarden Dollar (225 Milliarden Euro).

Zu viele Nullen? Also: Wenn Bill Gates bis zu seinem Tod, wie angekündigt bis zu 95 Prozent seines Gesamtvermögens spendet und jedem seiner drei Kinder “nur” 0,02 Prozent übrig lässt, dann macht das pro Nase immer noch besser fassbare 10 Millionen US-Dollar (7,5 Millionen Euro).

Mit dpa