Eilmeldung

Eilmeldung

EU will Demokratie in Kirgistan aufbauen

Sie lesen gerade:

EU will Demokratie in Kirgistan aufbauen

Schriftgrösse Aa Aa

Die Europäische Union will den demokratischen Aufbau in der früheren Sowjetrepublik Kirgistan unterstützen.

Bei einem Besuch des kirgisischen Präsidenten Almasbek Atambajew in Brüssel versprach EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, dass die Union dafür 13,5 Millionen Euro bereitstellen werde.

Kirgistan stehe vor großen Herausforderungen bei der Garantie des Rechtsstaates, der Achtung der Menschenrechte und bei der Aussöhnung der verschiedenen Ethnien, so José Manuel Barroso.

Der zentralasiatische Staat mit seinen 5,5 Millionen Einwohnern plant Parlamentswahlen für 2015. Präsident Almasbek Atambajew, der 2011 für eine sechsjährige Amtszeit zum Staatschef gewählt wurde und nicht erneut kandidieren darf, sagte uns:

“Mein Flug nach Brüssel dauerte sechs Stunden und 40 Minuten, mein Land ist von Europa weit entfernt. Andererseits sind die Entfernungen in der Ära der Globalisierung geschrumpft. Bei der Entwicklung der parlamentarischen Demokratie kann uns allein die EU helfen.”

Die EU will Kirgistan auch 30 Millionen Euro Finanzhilfen bereitstellen. Das Land hängt wirtschaftlich von Russland ab.