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Griechische Polizei nimmt nach tödlicher Messerattacke verdächtigen Rechtsextremisten fest

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Griechische Polizei nimmt nach tödlicher Messerattacke verdächtigen Rechtsextremisten fest

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Nach der tödlichen Messerattacke auf einen linken Aktivisten in Griechenland hat die Polizei einen 45 Jahre alten Griechen unter Tatverdacht festgenommen. Bei ihm handelt es sich nach Angaben des Ministers für Bürgerschutz, Nikos Dendias, um einen bekannten Rechtsextremisten. Er soll der Partei “Goldene Morgenröte” angehören.

Am Mittwochnachmittag kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Autonomen und der Polizei. Bei einer Demonstration gegen rechte Gewalt in Piräus bewarfen Vermummte die Beamten mit Brandsätzen. Außerdem schleuderten sie im Stadtteil Keratsini Steine auf eine Polizeiwache. Die Polizei setzteTränengas und Blendgranaten ein, um die Menge auseinanderzutreiben.

Die rechtsextreme Partei “Goldene Morgenröte” verneint den Holocaust. Ihre Mitglieder grüßen mit dem Hitlergruß. Am Montag hatte Regierungschef Antonis Samaras die Partei als neonazistisches Gebilde bezeichnet. Ihre Mitglieder hatten in den vergangenen Monaten wiederholt Ausländer attackiert. Die Regierung erwägt nun das Verbot der Partei.