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Wie man dem "Hell Baby" den Teufel austreibt


Kultur

Wie man dem "Hell Baby" den Teufel austreibt

Wer hat gesagt, das Horrorfilme immer nur gruselig sein müssen? In “Hell Baby” darf kräftig gelacht werden über das dümmliche amerikanische Paar, das allen Warnungen zum Trotz in ein verhextes Haus einzieht. Bald kommt es zu übernatürlichen Erscheinungen. Besonders auf die schwangere Ehefrau, dargestellt von Leslie Bibb, hat es der Dämon abgesehen. Da hilft nur eins: die Exorzisten-Spezialeinheit aus dem Vatikan.
Robert Ben Garant und Thomas Lennon schrieben das Drehbuch und führten Regie. Hauptdarsteller Rob Corddry spielte gerne mit.
“Wir sind auf derselben Wellenlänge, mögen absurden Humor und bringen uns gegenseitig zum Lachen. Und eines Tages riefen mich die beiden an und meinten: Wie kennen uns seit Jahren und haben noch nie mehr als ein oder zwei Tage zusammengedreht. Wir haben allesamt Familie und wollen nicht mehr als 10 Stunden am Tag arbeiten. Ich sagte: Ich bin dabei.
Am besten gefallen mir die Szenen, die rein gar nichts mit der Handlung zu haben. Das ist das Lustige an diesen beiden Typen und an unserer Comedian-Familie. Wir entdecken Humor in den tiefsten Abgründen, sogar im Angesicht des Horrors.”

Den Drehbuchautoren Ben Garant und Thomas Lennon hat die Kinowelt Titel wie “Nachts im Museum” zu verdanken. Mit “Hell Baby” erfüllten sich die beiden den Wunsch nach einer eigenen, schlüpfrigen Horror-Parodie.
Garant und Lennon haben sich selbst den besten Part des Streifens vorbehalten: als teufelsautreibende Ghostbuster mit schwarzer Priesterkluft und rollendem Akzent.
Der nicht ganz jugendfreie Film hatte auf dem Sundance Festival Premiere und ist gerade in den US-Kinos angelaufen.

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