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Kaffee ohne Knarre: Starbucks will keine waffentragenden Kunden mehr

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Kaffee ohne Knarre: Starbucks will keine waffentragenden Kunden mehr

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Bei Starbucks in den USA sind Waffen nicht mehr erwünscht. Die Kaffeehauskette bittet ihre Kunden, keine Waffen mehr in die Läden mitzubringen, ebenso wenig wie in Außenbereiche – ausgenommen sind Polizisten. Bisher war auch offenes Waffentragen bei Starbucks geduldet, wenn es im jeweiligen Bundesstaat erlaubt war.

Starbucks mache keine Politik, man sei weder für noch gegen Waffen, sagt Firmenchef
Howard Schultz. Kunden und Mitarbeiter würden sich aber weitaus wohler fühlen, wenn zu einem Starbucksbesuch keine Waffen gehörten.

Starbucks war im amerikanischen Streit um Schusswaffen zwischen die Fronten geraten. Die bisherige Duldung von Waffen in den Läden hatte Waffenfreunde begeistert, worauf sich Waffengegner formierten. Manche Läden wurden zum Schauplatz von Kundgebungen; die Firma spricht von einer zunehmend unhöflichen, mitunter sogar bedrohlichen Debatte.

Starbucks nennt die jetzige Entscheidung gegen Waffen aber einen Wunsch, kein Verbot. Mitarbeiter sollen nicht in eine Lage kommen, wo sie bewaffneten Kunden entgegentreten müssten. Dagegen haben etliche andere Geschäfte und Gaststätten in den USA das Waffentragen bei sich klar untersagt.

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