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Neuer Präsident in Mali ins Amt eingeführt

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Neuer Präsident in Mali ins Amt eingeführt

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Mali hat wieder Grund zum Feiern. Ein demokratisch gewählter Präsident tritt sein Amt an. Anderthalb Jahre nachdem das westafrikanische Land nach einem Putsch ins Chaos stürzte und radikale Islamisten im Norden wüteten. Französische Truppen halfen danach zusammen mit afrikanischen Truppen, den Nordteil des Wüstenstaates wieder unter Kontrolle zu bringen. So ist es wohl als Dank zu verstehen, wenn bei der Feier zuerst den französischen Präsidenten Francois Hollande das Wort erteilt wird. Der spricht von einem großen Sieg für Mali, den man heute gemeinsam feiern könne. Den neuen Präsidenten Ibrahim Boubakar Keita nennt er “meinen teuren Freund”. Frankreich sei stolz, zu diesem Sieg beigetragen zu haben.
Hollande erinnert an den Großvater des neuen Präsidenten,der einst sein Leben für Frankreich gab und auch sein Vater habe für Frankreich gekämpft. Nun war Frankreich an der Reihe, Mali zu helfen.
Präsident Keita unterstreicht, sein Weg sei jener, der Mali zu seinem Glück führe. Den wolle er einschlagen und sich auch durch schwierige Herausforderungen nicht abbringen lassen.
Er endet mit den Worten: “Vive la république, vive le Mali libre et démocratique et vive la solidarité internationale”. Zur Amtseinführung des 68jährigen Keita waren mehr 20 afrikanische Staats- und Regierungschefs nach Bamako gekommen. Darunter waren der König von Marokko, Mohammed VI., der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan und sein Amtskollege aus dem Tschad, Idriss Déby. Sie alle hoffen nur auf ruhige, stabile Verhältnisse in Mali.