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Putin gibt sich optimistisch hinsichtlich Vernichtung syrischer Chemiewaffen

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Putin gibt sich optimistisch hinsichtlich Vernichtung syrischer Chemiewaffen

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Kremlchef Wladimir Putin hat das Regime in Damaskus für dessen Zusammenarbeit bei der geplanten Vernichtung syrischer Chemiewaffen gelobt. Zugleich erneuerte Putin den Vorwurf, Gegner des syrischen
Präsidenten Baschar al-Assad steckten hinter dem Giftgaseinsatz vom 21. August in der Nähe von Damaskus.

Syrien habe angekündigt, es verstehe sich bereits als Teil der Chemiewaffenkonvention der Vereinten Nationen. Die Regierung habe bereits praktische Schritte eingeleitet. Er könne aber nicht 100-prozentig sicher sagen, dass sie letztlich alles zu einem guten Ende bringe. Dennoch stimme das, was man in den vergangenen Tagen gesehen habe, zuversichtlich.

In einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehen nannte Syriens Machthaber Baschar al-Assad einen Zeit- und Kostenrahmen für die Vernichtung
seiner Chemiewaffen. Der ganze Prozess dauere etwa ein Jahr und koste gut eine Milliarde Dollar.

Bei zwei Angriffen auf Busse in der syrischen Zentralprovinz Homs sind nach Angaben staatlicher Medien
mindestens zehn Menschen getötet worden. An der Grenze zur Türkei sind nach Angaben von Aktivisten heftige Kämpfe zwischen Dschihadisten und Rebellen der Freien Syrischen Armee ausgebrochen.