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Syriens Machthaber bekräftigt Verzicht auf Giftgaswaffen


Syrien

Syriens Machthaber bekräftigt Verzicht auf Giftgaswaffen

Syriens Machthaber hat bekräftigt, dass sein Land auf Chemiewaffen verzichten wolle. Baschar Assad äußerte sich im amerikanischen Fernsehsender Fox News. Ein Jahr etwa werde es dauern, Syriens Giftgasbestände zu vernichten, sagte er dort.

Einen kleinen Haken sieht Assad aber doch: An die eine Milliarde Dollar werde das kosten, sagt er, es schade ja doch sehr der Umwelt. Wenn aber zum Beispiel die amerikanische Regierung das bezahlen wolle und bereit sei, die Giftstoffe in die USA zu bringen, dann bitte.

Syrien will jetzt der Chemiewaffenkonvention beitreten. Das bedeutet Offenlegung und Vernichtung der Bestände. Noch schneller wollen es die ständigen Mitglieder im
Weltsicherheitsrat, die weiter versuchen, sich auf eine Entschließung zu einigen. Strittig ist aber zwischen Russland und westlichen Ländern, welche Konsequenzen Syrien angedroht werden sollen.

Auslöser für diese Ereignisse ist ein Giftgasangriff letzten Monat bei Damaskus. Dabei wurden nach Angaben der USA fast anderthalbtausend Menschen getötet. Dass dieser Angriff stattgefunden hat, haben Sachverständige der UNO inzwischen geklärt. Für westliche Länder ist auch klar, dass den Angriff Syriens Armee verübt hat. Assad hat das jetzt aber erneut bestritten und seine Gegner dafür verantwortlich gemacht.

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