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Griechen protestieren gegen Faschismus - "Goldene Morgenröte" weist Verwicklung in Mord zurück

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Griechen protestieren gegen Faschismus - "Goldene Morgenröte" weist Verwicklung in Mord zurück

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In Athen haben zahlreiche Menschen gegen Faschismus und Rassismus protestiert. Die griechische Regierung rief die Richter des Landes auf, Anklage gegen die rechtsextreme Partei “Goldene Morgenröte” zu erheben. Es gebe Beweise dafür, dass sie eine kriminelle Organisation und eine Gefahr für die Öffentlichkeit sei.

Die rechtsextreme Partei wiederum leugnet jede Verstrickung in den Mord an einem linken Aktivisten. Der 45-jährige, geständige Täter sei nicht einmal Mitglied der Partei gewesen, hiess es.

Der Anführer der “Goldenen Morgenröte”, Nikolaos Michaloliakos, sagte, seine Partei verurteile den tragischen Vorfall. Sie verurteile jeden Akt der Gewalt. Das genüge der griechischen Inquisitions- und Rettungsplanregierung von 2013 aber offenbar nicht.

Der 34-jährige Aktivist Pavlos Fyssas war in der Nacht zum Mittwoch bei Piräus erstochen worden. Der Rapper gehört der
antifaschistischen Szene an und wurde an diesem Donnerstag beerdigt. An der Trauerfeier auf einem Friedhof in Athen nahmen mehr als 2000 Menschen teil.