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Mexiko in Not: Neue Unwetter ziehen auf

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Mexiko in Not: Neue Unwetter ziehen auf

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Dammbrüche, Überschwemmungen und Erdrutsche: Immer weitere Gebiete von Mexiko versinken in den Fluten. Hurrikan “Manuel” zog über den Nordwesten des Landes hinweg. Viele Dörfer sind seit Tagen von der Außenwelt abgeschnitten. Für die Menschen in der Bergregion Oaxaca kam die Hilfe aus der Luft. Helikopter brachten Nahrungsmittel und Trinkwasser.

In dem Dorf La Pintada sind bei Erdrutschen mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende gelten immer noch als vermisst. Einem Augenzeugen zufolge ging alles sehr schnell, es habe einen Knall gegeben. Soldaten und Freiwillige versuchen den Schlamm wegzuschippen. Doch der Gouverneur der Region räumte ein, dass die Chancen noch Überlebende zu finden, sehr gering seien.

In der Region Michoacan mussten die Behörden einen Damm aufmachen, er drohte angesichts der Wassermassen zu brechen. Mehrere Ortschaften in der Nähe wurden geflutet. Die rund 500 Bewohner waren zuvor in Sicherheit gebracht worden. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht, über dem Golf von Mexiko braut sich schon das nächste Tiefdruckgebiet zusammen.