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Endspurt vor einer spannenden Wahl: Merkel und Steinbrück geben alles

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Endspurt vor einer spannenden Wahl: Merkel und Steinbrück geben alles

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“Cool bleiben und Kanzlerin wählen” – mit diesem Spruch auf dem T-Shirt war ein Fan zum CDU-Meeting in Berlin gekommen. Richtig cool ist der Wahlkampf für Angela Merkel sicher nicht, sie kämpft bis zur letzten Minute, denn das Ergebnis verspricht knapp zu werden.

Immer wieder fordert die Bundeskanzlerin die Menschen auf, für sie zu stimmen: “Ich persönlich bitte die Menschen in Deutschland, mich mit einem starken Mandat auszustatten, damit ich weitere vier Jahre Deutschland dienen kann, für alle Menschen Politik machen kann, für ein starkes Deutschland, für ein Land, das in Europa respektiert ist, das sich für Europa einsetzt.”

Nicht nur für die Fans der Kanzlerin ist der Wahlkampf am Ende doch etwas weniger langweilig als zu Beginn. Manche fühlen sich gar persönlich angespornt. Ein junger CDU-Fan meint: “Das war jetzt noch mal richtig Motivation für die letzten Stunden, um jede Stimme bis zum Schluss zu kämpfen, denn dem Land droht ja auch Rot-Rot-Grün. Und deshalb ist es wichtig, dass die Menschen wählen gehen.”

In Frankfurt warb Herausforderer Peer Steinbrück auch für den hessischen SPD-Kandidaten Torsten Schäfer-Gümbel, der antritt, um den CDU-Ministerpräsidenten Volker Bouffier abzulösen. Und Steinbrück bekräftigte seinen Willen, selbst Bundeskanzler werden zu wollen:

“Ich wende mich an alle von Ihnen, die in und mit diesem Land Deutschland noch etwas vorhaben. und die aus dem Stillstand raus wollen und die wieder Bewegung in dieses Land bringen wollen. Ich wende mich an alle von ihnen, die in die Zukunft und in den Zusammenhalt dieser Gesellschaft investieren wollen, Ich wende mich an alle von Ihnen, die sagen, dass dieses Land nicht nur verwaltet, sondern politisch gestaltet werden soll. Und dafür bitte ich um Ihr Vertrauen. Vielen Dank.”

Hinter verschlossenen Türen stelle die SPD schon inhaltliche Bedingungen für eine Große Koalition mit der CDU wie zum Beispiel den flächendeckenden Mindestlohn – hieß es in Berlin. Doch für eine solche will Peer Steinbrück nicht als Vizekanzler zur Verfügung stehen.

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