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Korea: Nord-Süd-Familientreffen abgesagt

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Korea: Nord-Süd-Familientreffen abgesagt

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Pjöngjang hat die Treffen von Familien aus dem Norden und dem Süden Koreas, die in den kommenden Tagen stattfinden sollten, kurzfristig abgesagt. Es müsse erst wieder eine “normale Stimmung” zwischen den beiden Staaten geschaffen werden – bis dahin würden die Familienzusammenführungen verschoben, verlautete aus Nordkorea. Eigentlich sollten die ersten Familientreffen seit drei Jahren in der kommenden Woche – sechs Tage lang ab dem 25.9. – in der demilitarisierten Zone zwischen Nord und Süd im Kumgang-Gebirge organisiert werden.

Jetzt wirft die Staatsführung um den jungen Machthaber Kim-Jong Un der Regierung in Seoul aber wieder vor, die Konfrontation zu suchen. Dabei standen die Zeichen in den vergangenen Wochen auf Versöhnung, denn der gemeinsame Industriepark Kaesong war vor wenigen Tagen wiedereröffnet worden. Traditionelle Streitthemen zwischen Seoul und Pjöngjang sind Raketentests und Atomanlagen Nordkoreas.

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