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Kenia versucht weiter, Geiseln aus Einkaufszentrum zu befreien

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Kenia versucht weiter, Geiseln aus Einkaufszentrum zu befreien

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Bei dem Versuch, die Geiseln im Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi zu befreien, erhält Kenia laut einigen Berichten Hilfe von Israel. Dabei ist nicht klar, ob israelische Sicherheitsexperten an der Durchsuchung des Gebäudes beteiligt sind oder ob sie bei der Entwicklung einer Verhandlungsstrategie mit den Geiselnehmern helfen.

Laut israelischen Angaben sind alle Israelis, die sich zur Zeit des Angriffs in dem Komplex befanden, in Sicherheit. Dagegen gab das britische Außenministerium bekannt, dass sich unter den Opfern des Überfalls drei Briten befinden.
Am Sonntag ist es weiteren Menschen gelungen, aus dem Gebäude zu fliehen.

Eine Französin, die den Anschlag miterlebt, berichtet: “Einer Bekannten von mir wurde ins Bein geschossen. Sie ist im Krankenhaus, aber ich weiß nicht, wie es ihr geht. Ihre Kinder, fünf und acht Jahre alt, waren dabei und haben gesehen, wie ihre Mutter angeschossen wurde. Wir sind alle sehr mitgenommen. So etwas haben wir noch nie erlebt.”

Vor den Krankenhäusern in der Nähe des Kaufhauses haben sich lange Schlangen von Blutspendern gebildet. Trotz der vielen Freiwilligen gibt es noch immer nicht genug Blutkonserven, um die große Zahl von Schwerverletzten ausreichend zu versorgen.