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Blackberry "ist wie ein schmelzender Eiswürfel"

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Blackberry "ist wie ein schmelzender Eiswürfel"

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“Es ist wie ein schmelzender Eiswürfel,” zitiert Reuters einen möglichen Interessenten am Smartphone-Hersteller Blackberry. Analyst Colin Gillis von BGC Partners meint: “Wer will sich schon auf eine Handy-Plattform einlassen, die vielleicht bald dichtgemacht wird?”

Der kanadische Telefonproduzent schockt Investoren mit einer Gewinnwarnung und Massenentlassungen – jeder dritte Mitarbeiter muss gehen. Im März waren bei Blackberry noch 12.700 Menschen beschäftigt.

So sollen die operativen Kosten nun in neun Monaten auf rund die Hälfte sinken. Als Nischenanbieter will sich Blackberry auf seine Firmenkunden konzentrieren.

Pascal Samama, Analyst bei 01net. in Paris::

“Was Blackberry erledigt, ist der Schwenk in der Beliebtheit, ist der Geschmack des durchschnittlichen Verbrauchers. Es ist als Gerät etwas elitär und Otto Normalverbraucher will ein Gerät mit Apps, mit Spielen, mit Nutzwert und Blackberry versäumt, das einzubauen.”

Der von dem Deutschen Thorsten Heins geführte Konzern meldete für das abgelaufenen Vierteljahr einen Milliardenverlust und nur etwa halb so viel Umsatz wie erwartet (1,6 Milliarden Dollar).

Seit Jahresbeginn wird das Z10-Smartphone angeboten. Es verkauft sich schlecht und die Halden sind riesig.

Die Rivalen Apple und Samsung bestimmen die Richtung, gerade ging Nokias Mobiltelefonsparte an Microsoft.

su mit Reuters