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Bundestagswahl: AfD bleibt doch draußen

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Bundestagswahl: AfD bleibt doch draußen

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Nur ganz knapp verpasst haben die Euroskeptiker von der Alternative für Deutschland den Einzug in den Bundestag. Während sie in den ostdeutschen Bundesländern auf 5,8 % kommen, liegen sie in Westdeutschland bei 4,4 %. Dennoch spricht Parteigründer Bernd Lucke von einem Erfolg:

“Die wissen bereits jetzt, dass die Parteien gelernt haben, dass sie sich da nicht einfach alles erlauben können. Die wissen jetzt, dass die Parteien gelernt haben, dass es Widerspruch geben wird aus der Mitte der bürgerlichen Gesellschaft heraus. Dass es Widerspruch geben wird, wenn es Parteien gibt, die denken, dass sie in den verkrusteten Strukturen unseres Staates einfach nach Gutdünken willfahren können.”

Die AfD will keine Eintagsfliege bleiben. Sie will bei der Europawahl antreten. Dort gibt es nur eine Drei- Prozent-Hürde. Die hat sie bei dieser Wahl glatt passiert.

Einige Reaktionen aus der Bevölkerung darauf:

“Der Euro ist leider anti-europäisch geworden. Das heißt, der Euro, der als Kitt für Europa gedacht war, ist zum Sprengstoff für die europäische Idee geworden”.

“Positiv, ein guter Tag für Deutschland. Weil dadurch die Qualität der Debatte zum Thema ‘Eurozonenkrise’ und ihre Bewältigung besser werden wird.”

Sebastian Saam, euronews:

“Man nennt die Afd auch die Anti-Euro-Partei. Es mag überraschen, dass speziell in Deutschland Wählerpotenzial vorhanden ist, das die stabilisierende Wirkung der Einheitswährung anzweifelt. Auf der AfD-Wahlparty herrscht indessen Aufbruchstimmung. Jetzt soll es erst richtig losgehen. Das nächste Ziel der Partei ist brisanterweise die Europawahl in einem halben Jahr.”