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Chiwetel Ejiofor und Michael Fassbender glänzen in "12 Years a Slave"

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Chiwetel Ejiofor und Michael Fassbender glänzen in "12 Years a Slave"

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Die Oscar-Saison hat noch nicht begonnen, da zeichnet sich bereits ein haushoher Favorit ab: “12 Years a Slave” von Steve McQueen. Das Sklavendrama, das auf dem jüngsten Filmfestival von Toronto mit dem Publikumspreis geehrt wurde, hat den Stoff, aus dem Oscarpreisträger gemacht sind. Eine starke Story und herausragende Schauspieler, allen voran Hauptdarsteller Chiwetel Ejiofor.
“Ich hatte zunächst Riesenangst vor der Verantwortung, jemanden wie Solomon Northup darzustellen. Es ging nicht nur darum, seine Geschichte zu erzählen, sondern, das Leben eines Sklaven von innen erfahrbar zu machen. Das hatte ich vorher noch nicht erlebt und es machte mir zunächst Angst, entwickelte sich während des Drehs zu einem ganz besonderen Privileg.”

Das Drama erzählt die wahre Geschichte des Schwarzen Solomon Northup, der entführt und versklavt wird und erst nach zwölf Jahren Demütigung und Folter wieder zu seiner Familie zurückkehrt.
Northup veröffentlichte 1853 seine Erfahrungen als Buch.

Michael Fassbender, der bereits in “Hunger” und “Shame” mit Regisseur Steve McQueen zusammenarbeitete, spielt einen sadistischen und unberechenbaren Gutsbesitzer.

Michael Fassbender: “Ich fand die Geschichte und ihren Helden sehr bewegend. Einfach unglaublich, dass das tatsächlich so geschah. Es ist sehr ergreifend, besonders das Ende. Ich meldete mich sofort bei Steve und sagte ihm; bitte, lass mich mitspielen, egal was, selbst wenn es nur einen Tag dauert oder zwei, ich will dabei sein.”

Chiwetel Ejiofor: “Ich glaube, es ist eine Geschichte, die jeden betrifft, die alle Grenzen, wie Rasse, Religion oder Geschlecht überschreitet. Es geht um den mitmenschlichen Respekt.”

Der Film, in dem auch Paul Giamatti und Brad Pitt mitspielen, kommt am 31. Oktober in die deutschsprachigen Kinos.