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Prozesspause in Den Haag: Kenias Vizepräsident Ruto darf nach Nairobi


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Prozesspause in Den Haag: Kenias Vizepräsident Ruto darf nach Nairobi

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat wegen des Terrorangriffs in Nairobi den Prozess gegen Kenias Vizepräsidenten William Ruto für eine Woche ausgesetzt. Ruto dürfe in dieser Zeit nach Kenia zurückkehren, um sich in die Beilegung der Geiselkrise einzuschalten, entschieden die Richter.

Die terroristischen Angriffe stünden in Zusammenhang mit dem Engagement Kenias in Somalia, erklärte Ruto vor seiner Abreise aus Den Haag. “Wir hoffen, dass das nun von bestimmten Menschen verstanden wird und dass die Herausforderungen, denen sich Kenia und die gesamte Region stellen müssen, in ihrer ganzen Komplikation anerkannt werden.”

Kenias Vizepräsident muss sich seit dem 10. September vor dem Internationalen Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten. Dabei geht es um seine Beteiligung an den blutigen Ausschreitungen nach der umstrittenen Wahl im Jahr 2007. Ab November soll auch Kenias Präsident Uhuru Kenyatta vor Gericht stehen.

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