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Bangladesch: Textilarbeiter protestieren für höheren Mindestlohn

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Bangladesch: Textilarbeiter protestieren für höheren Mindestlohn

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In Bangladesch haben zehntausende Textilarbeiter ihre Proteste fortgesetzt. Seit inzwischen vier Tagen sind sie auf den Straßen, um höhere Löhne zu fordern. Sie verlangen einen monatlichen Mindestlohn von umgerechnet etwa 74 Euro – derzeit liegt er bei rund 28 Euro. Mehr als 100 Fabriken mussten wegen der Proteste vorübergehend schließen.

Manche Demonstranten schlugen Scheiben von Fahrzeugen ein, die Polizei ging mit Tränengas und Schlagstöcken gegen einen Teil der Protestierenden vor. Etwa 50 Menschen wurden bislang verletzt.

Betroffen von den Demonstrationen ist die Hauptstadt Dhaka mit ihren Industriezentren Ashulia und Fatullah. Dort sind Teile der Textilindustrie angesiedelt, die in dem Land für umgerechnet gut 14 Milliarden Euro Umsatz sorgt. Viele westliche Bekleidungskonzerne lassen ihre Produkte hier fertigen.

Die teils schlechten Arbeitsbedingungen kamen im April dieses Jahres ans Licht, als beim Einsturz einer Fabrik mehr als 1100 Menschen starben.

Quellen: Reuters, AFP