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Obama will starke Syrien-Resolution

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Obama will starke Syrien-Resolution

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Der Atomstreit mit dem Iran, der Nahostkonflikt und der Syrienkrieg, diese Themen stehen im Zentrum der UN-Vollversammlung, die an diesem Dienstag in New York begonnen hat. Dabei gibt es Anzeichen, dass sich der Westen und der Iran annähern könnten. Keine Änderung der Position gibt es für die USA bei der Syrien-Frage. US-Präsident Barack Obama machte in seiner Rede erneut Syriens Machthaber Assad für den Giftgasangriff im August verantwortlich, er forderte eine starke Resolution des Sicherheitsrats zu dem Thema.

Obama: “Wenn wir uns nicht einmal darauf verständigen können, dann zeigt das, dass die Vereinten Nationen unfähig sind, die grundlegendsten internationalen Gesetze durchzusetzen. Wenn wir aber Erfolg haben, dann wird das die starke Botschaft senden, dass der Einsatz chemischer Waffen keinen Platz im 21. Jahrhundert hat. Und dass die UNO meint, was sie sagt.”

Weiter erklärte Obama, für den Nahostkonflikt käme nur eine Zweistaatenlösung in Frage, darüber seien sich auch beide Konfliktparteien im klaren.

Mit Spannung wird die Rede des iranischen Präsidenten Hassan Rohani erwartet. Aus dem Teheraner Außenministerium hieß es, der Iran wolle den Atomstreit mit dem Weste beilegen. Am Rande der Generaldebatte wollen diese Woche die Vetomächte des Sicherheitsrats, Deutschland und der Iran zu Gesprächen zusammenkommen. Auch ein Treffen zwischen Obama und Rohani wurde in New York nicht ausgeschlossen, hieß es, wobei das Weiße Haus offiziell ein Treffen der beiden ausschloss.

Extras

UN-Vollversammlung
“68. Vollversammlung”.http://www.un.org/en/ga/
Auswärtiges Amt zu UNO