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Suche nach verbliebenen "Costa Concordia"-Opfern beginnt

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Suche nach verbliebenen "Costa Concordia"-Opfern beginnt

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Die Suche nach den zwei vermissten Opfern des havarierten Kreuzfahrtschiffes “Costa Concordia” hat begonnen. Die Aufrichtung des Schiffes hat die Chancen erhöht, die Leichen auch 20 Monate nach dem Unglück noch zu finden. Gesucht werden ein indisches Crewmitglied und eine Passagierin aus Sizilien. Die Taucher suchten das Wrack innerhalb als auch außerhalb ab.

Unterdessen wurde im toskanischen Grosseto das Verfahren gegen Kapitän
Francesco Schettino fortgesetzt. Er hatte seinem indonesischen Rudergänger die Schuld an dem Zusammenstoß mit dem Felsen gegeben.

Schettinos Anwalt erklärte: “Das Kommando an den Rudergänger wurde vier Minuten vor dem Aufprall gegeben. Natürlich hatte Schettino als Kapitän die Verantwortung, aber die Vorwürfe, er habe das Schiff falsch gelenkt, entsprechen nicht der Wahrheit.”

Ein Experte der Staatsanwaltschaft hatte zuvor erklärt, der Steuermann habe zwar Fehler gemacht, aber diese seien nicht entscheidend für den Aufprall gewesen. Dazu wäre es trotzdem gekommen.

Bei dem Unglück vor der Insel Giglio waren
im Januar 2012 insgesamt 32 Menschen ums Leben gekommen.