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Vorwurf Piraterie: Russische Behörden ermitteln gegen Umweltaktivisten

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Vorwurf Piraterie: Russische Behörden ermitteln gegen Umweltaktivisten

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Das Greenpeace-Schiff “Arctic Sunrise” ist von der russischen Küstenwache in den Hafen von Murmansk geschleppt worden. Gegen die 30 Aktivisten der Umweltorganisation, die sich an Bord befinden, hat die russische Justiz Ermittlungen wegen Piraterie eingeleitet.

Am Donnerstag vergangener Woche hatten zwei Greenpeace-Mitglieder versucht, eine Bohrinsel des Energiekonzerns Gazprom im Nordpolarmeer zu entern. Die beiden Männer waren daraufhin ebenso wie die Besatzung der “Arctic Sunrise” von russischen Sicherheitskräften festgenommen worden. Ein Greenpeace-Sprecher hatte dies als “illegalen Akt” bezeichnet, da sich das Schiff in internationalen Gewässern befunden habe. Die Ermittlungsbehörde in Moskau teilte mit, die Umweltschützer hätten die russische Hoheitsgewalt und die Umweltsicherheit in der Region gefährdet.