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Wer nimmt die klamme Alitalia unter die Fittiche?

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Wer nimmt die klamme Alitalia unter die Fittiche?

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Unterstützt Air France-KLM die angeschlagene Fluggesellschaft Alitalia weiter?

Für eine Entscheidung brauche man mehr Informationen von Alitalia über die Finanzlage, hieß es nach einer Sitzung des Verwaltungsrats.

Der französisch-niederländische Konzern hält 25 Prozent an Alitalia. Das könnte auch doppelt so viel werden, so Italiens Verkehrsminister Maurizio Lupi.

Alitalia braucht mehr als 400 Millionen Euro, meinen Insider. Bereits Ende des Jahres drohe das Geld auszugehen.

Alitalia wurde 2008 aus der Insolvenz gerettet und damals von einem Konsortium italienischer Firmen gekauft. Seither sind unter anderem das Geldhaus Intesa Sanpaolo, der Straßenbetreiber Atlantia und der Motorroller-Hersteller IMMSI an Alitalia beteiligt. Eine Haltefrist läuft Mitte Oktober aus. Dann könnten die früheren Retter ihre Anteile verkaufen und damit den Weg für neue Investoren freimachen.

Air France-KLM selbst musste im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von knapp 1,2 Milliarden Euro verkraften und hat sich vorgenommen, bis Ende 2013 noch 400 Millionen Euro einzusparen.

su mit Reuters