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Bangladesch: Tränengas gegen Textilarbeiter


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Bangladesch: Tränengas gegen Textilarbeiter

Mit Tränengas und Gummigeschossen ist die Polizei in Bangladesch gegen streikende Textilarbeiter vorgegangen. Die Beschäftigten demonstrieren seit Tagen für höhere Löhne. In der Hauptstadt Dhaka blieben mehr als 100 Fabriken geschlossen, weil die meist weiblichen Angestellten nicht zur Arbeit erschienen waren. Nach Polizeiangaben blockierten die Demonstranten zwei Hauptstraßen und lösten damit in den Morgenstunden ein Verkehrschaos aus.

Die Arbeiter fordern eine Anhebung des Mindestlohns um 45 Euro, der momentan bei 28 Euro liegt. Nach China ist Bangladesch der weltweit zweitgrößte Hersteller von Textilien, zahlreiche westliche Unternehmen lassen ihre Waren in dem Land fertigen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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