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Russland: Greenpeace-Aktivisten vor Gericht

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Russland: Greenpeace-Aktivisten vor Gericht

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Im russischen Murmansk stehen heute 30 Greenpeace-Aktivisten vor Gericht. Sie waren nach einer Protestaktion in der Arktis festgenommen worden. Schon jetzt steht fest, dass der russische Fotograf Denis Sinjakow und sein Landsmann, der Umweltexperte Roman Dolgov, weiter in Untersuchungshaft bleiben werden. Es bestehe Fluchtgefahr, erklärte Richter Alexander Schochin. Die Greenpeace-Aktivisten hatten am 18. September im Nordpolarmeer gegen eine russische Ölplattform des Energiekonzerns Gazprom protestiert. Zwei Greenpeace-Mitglieder hatten dabei versucht, auf die Plattform zu gelangen. Die Justiz ermittelt nun wegen bandenmäßiger Piraterie. Dafür drohen bis zu 15 Jahre Haft. Greenpeace weist die Vorwürfe zurück.