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Richtungswechsel im Radsport


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Richtungswechsel im Radsport

Auf dem Kongress des Internationalen Radsportverbandes UCI in Florenz ist Präsident Pat McQuaid inmitten eines turbulenten Abstimmungs-Verlaufs abgewählt worden.

Nach 24:18 Stimmen für Herausforderer Brian Cookson musste McQuaid wohl oder übel seinem britischen Nachfolger gratulieren.

Der präsentierte sich sofort Reform bereit.
Schließlich war seinem langjährigen Vorgänger ein denkbar schlechtes Anti-Doping-Management vorgeworfen worden.

“Zuerst werde ich alle Anti-Doping-Maßnahmen im Radsport administrativ auslagern,” erklärte Cookson.

“Dann werden alle Entscheidungsträger eine gründliche Untersuchung der Doping-Kultur im Radsport einleiten.

Im Endeffekt wollen wir eine Plattform bilden, um die Reputation des internationalen Radsports wieder herzustellen. Vor allem in Bezug auf Sponsoren, Fernseh-Übertragungen und das Internationale Olympische Komitee.”

Doch auch der neue UCI-Chef Cookson steht nicht als reiner Saubermann des Radsports dar.

Ihm werden enge Verbindungen zum Öl-Oligarchen Igor Makarow nachgesagt, Chef des russischen Radsportverbandes und Finanzier des umstrittenen Profi-Rennstalls Katusha.

Der internationale Radsport sieht auch unter neuer Führung einem noch ungewissen Wandel entgegen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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