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USA begrüßen "neuen Tonfall" von iranischer Seite

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USA begrüßen "neuen Tonfall" von iranischer Seite

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Nach über dreißig Jahren kommt es wieder zu einem offiziellen hochrangigen Treffen: So lange schon haben die USA und Iran keine diplomatischen Beziehungen mehr – jetzt begegnen sich bei der UNO in New York die Außenminister; inoffizielle Kontakte gab es natürlich auch schon vorher.

Es geht um Irans Kernforschungsprogramm; bei dem Treffen sind auch die anderen Vetomächte des Weltsicherheitsrats sowie Deutschland dabei. Ergebnisse werden nicht gemeldet, aber am 15. und 16. Oktober wird es neue Gespräche in Genf geben – dann wieder ohne Außenminister, sondern im Kreis der Unterhändler.

Er sei mit diesem ersten Schritt zufrieden, bekundet Irans Außenminister Dschawad Sarif. Den Worten müssten jetzt aber Taten folgen. Sein amerikanischer Kollege John Kerry begrüßt einen veränderten Tonfall von iranischer Seite: Das allein reiche aber noch nicht.

Iran beteuert, es betreibe seine Kernforschung und die Anreicherung von radioaktivem Uran zu friedlichen Zwecken. Westliche Staaten argwöhnen aber, das Land wolle in Wahrheit Kernwaffen haben. Deshalb haben sie Sanktionen verhängt, die Irans Wirtschaft mittlerweile schwer treffen.