Eilmeldung

Eilmeldung

Wie die Welt den Terrorangriff von Nairobi sah

Sie lesen gerade:

Wie die Welt den Terrorangriff von Nairobi sah

Schriftgrösse Aa Aa

Einkaufszentrum Westgate in der der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Rund 80 Stunden dauerte das Grauen. Attentäter veranstalteten ein wahres Blutbad unter Zivilisten. Nachdem alle Geiseln befreit waren, gaben die Sicherheitskräfte des ostafrikanischen Landes ein Video frei, auf dem Schüsse und Schreie zu vernehmen sind. Das portugiesische Fernsehen lässt Traumatisierten und einen Arzt zu Worte kommen.
—————————————————————
Zu den unschuldigen Zivilisten, die unter dem Terroranschlag zu leiden hatten, gehört eine Mutter mit ihren zwei Kindern. Wie soll man die Ängste einer Mutter ermessen, die über endlos lange Stunden nicht wusste, wo ihre Kinder sind? Erst mit Hilfe der Polizei konnte die Kleinen aus der Gefahrenzone gebracht werden.
Italienische Journalisten berichten auch vom Leid der Hinterbliebenen.
————————————————————————
Inzwischen tragen die Angehörigen ihre Toten zu Grabe. Bis Donnerstag wurden 72 Todesopfer gezählt.
Man befürchtet aber, dass noch einige Schwerverletzte sterben werden. Die russische Reporterin traf eine Zoologin, die selbst stundenlang als Geisel um ihr Leben bangend, nach der Befreiung erst einmal Blut spenden ging.
———————————————————————————-
Wer ist die ominöse “weiße Witwe”? Kenia hat ausländische Spezialisten hinzugezogen, um die Spuren zu sichern und auszuwerten. Auch Interpol ist mit einem Team vertreten, das vor allem die Spur der dort vermuteten britischen Frau ermitteln soll, der sogenannten “weißen Witwe”. Französische Reporter berichten, die Frau soll jetzt mit einem Kenianer verheiratet sein, der verdächtigt wird, 2011 eine Französin ermordet zu haben.